Montenegro, Ulcinj

Datum: 11. September – 12. September 2021

Zwischenstopp Altstadt von Bar

Unser Weg f├╝hrt uns heute unter anderem durch die Stadt Bar. Wir machen hier einen Zwischenstopp und erkunden die kleine Altstadt von Bar. Nat├╝rlich nehmen wir nicht den Hauptweg hoch zur Altstadt sondern finden auf der R├╝ckseite einen kleinen Wanderweg, welcher uns durch ein kurzes St├╝ck Natur f├╝hrt.

Zwischenstopp bei Valdanos

Wir bekamen von anderen Herumreisenden den Tipp, den Strand Valdanos anzusteuern f├╝r die ├ťbernachtung. Die Bucht von Valdanos war einst ein Milit├Ąrferienressort, jedoch verf├Ąllt dieses zunehmend. Unsere Neugier ist geweckt. ├ťbernachten in der N├Ąhe eines Strandes und Erkunden dieses Ortes klingt interessant. Um an den Strand zu gelangen, passieren wir ein Tor, welches noch heute vom Milit├Ąr bewacht wird. Der Mann begr├╝sst uns freundlich und teilt mit, dass es das Tor ├╝ber die Nacht abschliessen wird und Campieren nicht erlaubt ist, ansonsten k├Ânnen wir machen, was wir wollen und w├╝nscht uns viel Spass. Wir fahren weiter, doch unten angekommen entschliessen wir uns, wieder umzukehren. Wenn wir schon explizit darauf hingewiesen werden, nicht hier zu ├╝bernachten, ist es uns zu heikel, mit dem Milit├Ąr wollen wir uns lieber nicht anlegen, auch wenn andere anscheinend ohne Probleme hier ├╝bernachtet haben. Es ist schon 16:00 Uhr, weshalb wir auch die Erkundung sein lassen, um noch bei Tageslicht nach einer ├ťbernachtungsm├Âglichkeit beim Strand Ulcinj Ausschau zu halten.

Strand Ulcinj

Unsere Fahrt geht weiter an den 13 Kilometer langen und durchschnittlich etwa 50 Meter breiten Sandstrand von Ulcinj. Die L├Ąnge dieses Strandes wird uns schon bei der Anfahrt bewusst. Wir haben uns mit Inka und Chris verabredet und sind froh, wissen wir, wo sie sind, denn am Strand entlang zu spazieren, bis wir sie finden w├╝rden, w├Ąre wohl schwierig oder sehr anstrengend ­čÖé Von der Teerstrasse f├╝hren immer wieder kleine Abzweigungen an den riesigen Strand. Die Freude ist gross, als wir Inka und Chris treffen und gemeinsam fahren wir fast bis ganz in den S├╝den des Strandes, richten uns ein und geniessen bei viel Wind die Stimmung am Strand.

Der Stand selbst ist aktuell ziemlich leer, die Wassertemperatur sehr angenehm, der Sand geschmeidig fein, der Wind doch schon etwas k├╝hl. Die Kombination der vielen Kitesurfern aufgrund des Windes, der L├Ąnge des Strandes und der weiter hinten sichtbaren H├╝geln schaffen ein sch├Ânes Panorama. Einfach den ├╝berall sichtbaren zerst├╝ckelten Abfall im feinem dunklen Strand m├╝ssen wir ignorieren.

Der gesellige Atmosph├Ąre geht auch nach Sonnenuntergang bei einem gem├╝tlichen Grillieren weiter. Schlussendlich wird aus einem „komm wir gehen mal in der nahegelegenen Bar vorbei schauen“ ein „Feiern bis um halbf├╝nf Uhr morgens“ ­čśë Der n├Ąchste Tag beginnt dadurch f├╝r uns alle etwas anstrengender als sonst, auch der Schwumm im Meer hilft erst bedingt. Ich beklage mich wohl am Meisten ├╝ber den vorhanden Kater.

Nach einer kurzen aber sehr sch├Ânen gemeinsamen Zeit am Buljarica und Ulcinj Strand verabschieden wir uns von den beiden und freuen uns schon jetzt, uns irgendwo wieder zu sehen. Es war super, vielen Dank!

Krank

W├Ąhrend die beiden losfahren, fahren wir heute nur etwas weiter an einen Platz im Schatten, um uns auszukurieren.

Flo kauft sich ein Burek in der B├Ąckerei, ich lasse es noch sein. Als sich der Kater am Abend langsam verabschiedet, geht es Flo pl├Âtzlich innert k├╝rzester Zeit gar nicht gut. Die Nacht ist gepr├Ągt von viel Leiden – der Burek schien nicht gut gewesen zu sein. Flo ist am n├Ąchsten Tag ziemlich entkr├Ąftet, wir steuern eine Apotheke f├╝r Elektrolyten an und beschliessen, trotzdem weiter zu fahren, mit der Idee, den Nationalpark Prokletije zu erreichen, bis dann sollte es ja wieder gut sein.

├ťbernachtungsorte: 11.09.-12.09. Umgebung Strand Ulcinj

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