Montenegro, Kamenovo und Sveti Stefan

Datum: 08. September 2021

Budva

Unser Weg f├╝hrt uns ├╝ber die Stadt Budva, welche ├╝ber eine sch├Âne Altstadt verf├╝gen soll. Bereits auf dem Weg dort hin, sind wir von der Bebauung der K├╝ste schockiert. Der gesamte K├╝stenabschnitt, welchen wir passieren, ist ├╝berbaut und bietet aus unserer Sicht nicht mehr viel Sch├Ânes. Vor Budva spitzt sich das Ganze noch weiter zu und ├╝berall steht Werbung f├╝r den Kauf einer Immobilie, welche mindestens 8% Rendite im Jahr bieten soll. Als Zahlungsmittel wird auch Bitcoin (Ôé┐) akzeptiert. Dementsprechend sehen diese H├Ąuser aus. Wir nennen sie „Renditebauten“ – wie es Freunde von uns mal sehr treffend formuliert haben (danke Luki und Roman): Schnell gebaut, ohne Liebe zum Detail hochgezogen, kleiner Balkon mit einem Chromstahl-Gel├Ąnder, mindestens 4 Stockwerke hoch und dicht an das n├Ąchste „Haus“ gebaut.

Budva scheint ein gefundenes Pflaster f├╝r solche „Investitionen“ zu sein. Weiter fallen uns die vielen russischen Touristen auf. Wir lassen die Altstadt aus und fahren zu unserem ├ťbernachtungsplatz weiter.

Kamenovo

Der Kamenovo Strand befindet sich etwas unterhalb der Hauptstrasse, welche den gesamten K├╝stenabschnitt mit einer eher weniger sch├Ânen Ger├Ąuschkulisse ├╝berzieht. Durch die erh├Âhte Lage der Strasse ist hier die Strasse nicht ganz so gut wahrnehmbar und wir haben Gl├╝ck, denn unser Stellplatz f├╝r die Nacht ist noch frei.

Das Wetter spielt nicht ganz mit, aber die Temperaturen sind noch angenehm und wir wagen einen Schwumm im glasklaren Meer. Es ist ein Kieselstein-Strand, welche in allen Farben daherkommt und die umliegenden Berge wiederspiegelt.

Am s├╝dlichen Ende des Strands finden wir ein paar verlassene Geb├Ąude und fragen uns, ob das die Folgen von Corona sind. Der Weg dort hin ist teilweise ins Meer abgebrochen und l├Ąsst eher auf andere Einfl├╝sse schliessen. Wom├Âglich ist dies schon l├Ąnger als 2 Jahren aufgegeben worden.

Vor dem Abendessen trinken wir noch ein Bier und geniessen den Sonnenuntergang, welcher wiedermal grandios ist.

Sveti Stefan

Eines der bekanntesten Motive von Montenegro ist Sveti Stefan. Eine kleine Insel, welche ├╝ber einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Das malerische kleine Fischerdorf mit vielen alten Kirchen wurde vor ca. 65 Jahren zu einem Hotelkomplex umgebaut, welcher nur f├╝r G├Ąste, Anwohner und gef├╝hrte Touren zug├Ąnglich ist. Die alte Bauweise mit den Steinmauern und den roten D├Ąchern wurde beibehalten.

Vor der Insel kann links und rechts vom Damm gebadet werden, was wir auch machen. Es beginnt etwas zu regnen, wir packen unsere Badesachen zusammen und machen uns auf den Weg ins Hinterland zu der ehemaligen Hauptstadt von Montenegro.

├ťbernachtungsorte: 08.09. Umgebung Kamenovo

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