Bosnien und Herzegowina, Jajce

Datum: 06. August 2021

Von Banja Luka nach Jajce

Die Strecke von Banja Luka nach Jajce hat einiges zu bieten. Wir fahren durch Schluchten, kommen an ein paar Stauseen vorbei und treffen auf den „Horseshoe Bend“ von Bosnien und Herzegowina. Eigentlich ist es der Bočac See, aber durch seine Ähnlichkeit zum Horseshoe Bend in Arizona nennen wir ihn nun einfach so. Der See ist künstlich angelegt und entstand durch einen Staudamm, welcher in den Fluss Vrbas gebaut worden ist. Angeblich soll dort sehr sauberes Wasser fliessen und so wird das Trinkwasser in Banja Luka von dort aus entnommen.

Plivsko See

Unser angesteuerter Übernachtungsplatz liegt am Südufer des Plivso See. Die Anfahrt soll nicht für grössere Wohnmobile geeignet sein, was uns nicht kümmert. Anscheinend fahren wir aber von der falschen Seite zum Schlafplatz, denn der Weg wird immer schmaler und die nassen Äste hängen immer tiefer auf die Strasse – ohne Kratzer kommen wir da wohl nicht durch.

Wir müssen sehr vorsichtig fahren und überall den Ästen und Sträuchern ausweichen. Bevor wir bei unserem Platz ankommen, können wir noch einen Blick auf den See erhaschen, bevor die Sonne weg ist.

Als wir endlich an unserem Schlafplatz ankommen, steht bereits ein anderes Auto dort. Wir sind müde und wollen nicht nach einem weiteren Platz suchen. So stellen wir uns einfach neben die deutsche Familie. Bevor wir schlafen gehen, springen wir kurz in den See und waschen den Schweiss und das Magnesium vom Klettern ab. Zum Glück ist er nicht eiskalt, sondern wird sich wohl bei 18°C eingependelt haben.

Am nächsten Morgen begrüsst uns der Tag noch etwas nebelverhangen. Bis wir das Frühstück gegessen haben, den Plan für den Tag geschmiedet und uns noch etwas mit dem Nachbarn ausgetauscht haben, ist auch der Nebel verschwunden.

Mlinčići

Am Nordufer des Plivko See befinden sich die sogenannten „Mlinčići“. Es sind um die 20 Mühlen, welche am Schräghang gebaut wurden und heute als Besucherattraktion dienen. Jedes „Haus“ ist mit einer Nummer beschriftet, aber ansonsten finden wir vor Ort keine Informationen zu deren Bedeutung, der Menge an gemahlenem Korn oder weiterem. Zwar gibt es ein Kaffee, einen Trinkwasserbrunnen, eine Toilette und diverse Wege, aber es scheint, als wäre es mehr ein Ort, um ein paar Fotos zu machen und danach ein Picknick zu geniessen. So schlendern wir einfach etwas herum, füllen Wasser am Brunnen auf und machen uns auf den Weg in Richtung Ramsko See.

Übernachtungsorte: 06.08. Umgebung Veliko Plivsko Jezero

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