Österreich, Salzburger Land inklusive Gerlospass und Krimmler Wasserfälle

Datum: 24. – 25. Juni 2021

Gerlospass

Naja, was soll ich zum Gerlospass sagen… Es ist für mich eine Verbindungsstrasse vom Gerlossee zu den Krimmler Wasserfällen. Klar, er bietet schöne Ausblicksmöglichkeiten auf die Krimmler Wasserfälle, aber dass wir für diese Strecke 10 Euro bezahlen müssen, finde ich übertrieben. Aber wie dies genau funktioniert mit den Mauts in Österreich, beziehungsweise für was die genau eingesetzt werden, weiss ich nicht und habe ich bis jetzt noch nicht recherchiert, deshalb sollte ich wohl nicht so schnell ein Urteil darüber fällen. Wenn ich es mir so überlege, würde ich doch wieder über den Gerlospass fahren. Weniger wegen dem Pass, sondern ich möchte weder einen „Umweg“ machen, noch den Ausblick auf die Wasserfälle missen. Obwohl, die Aussichtspunkte erreicht man auch vom Dorf Krimml aus, ohne dass eine Maut bezahlt werden muss.

Krimmler Wasserfälle

Die Krimmler Wasserfälle im Nationalpark Hohe Tauern sind mit einer Gesamtfallhöhe von 385 m die höchsten Wasserfälle von Österreich und wirklich toll.

Kurz noch etwas zur Eintritts- und Parksituation: Fünf Euro pro Person für den Wanderweg entlang der Krimmlerwasserfälle ist absolut angebracht und finanziert so den nötigen Unterhalt der Wege. Fünf Euro für den Parkplatz finde ich dann im Verhältnis übertrieben. Ich bin überzeugt, dass es noch andere Parkplätze geben könnte. Ist man bereit zehn Minuten mehr zu gehen, findet man im Dorf ein kleines Parkareal mit Parkplätzen, die kostenlos sind.

Nun aber zu den Wasserfällen: Der Weg führt uns Schritt für Schritt hoch. An x-Orten gibt es die Möglichkeit, die verschiedenen Stellen genauer zu betrachten, das Tosen des Wasser wahrzunehmen und die Frische des vielen Wassers in der Luft zu geniessen. Für einen Weg benötigen wir circa eine Stunde Gehzeit. Gewisse Abschnitte sind sehr steil, flache gibt es keine. Fazit von uns beiden: Schöne und tolle Sehenswürdigkeit.

Verschnaufpause

Phu, wir sind irgendwie schnell unterwegs und wollen die Eindrücke etwas setzen lassen. Die Wetterprognose zeigt Gewitter an und am nächsten Tag soll es regnerisch und bewölkt bleiben. Da macht es keinen Sinn, eine Hochalpenstrasse zu fahren und keine Aussicht geniessen zu können. Wir entschliessen uns, für zwei Nächte auf einen Camping zu gehen. Witzig ist, dass wir in dieser Gegend schon zweimal waren. Bis jetzt aber immer im Winter zum Snowboarden in Kaprun. Im Sommer sieht das Kitzsteinhorn etwas karg aus. Eigentlich sollte der Berg den ganzen Sommer hinweg schneebedeckt sein und fürs Ski-/Snowboardfahren offen sein. Leider ist auch hier die Erwärmung zu spüren und so sieht man bereits im Juni, dass nicht mehr viel Schnee liegt.

Heute war mein „Fahrtag“ und bei unserer Ankunft bin ich müde. Ich habe nicht mal Lust, zu entscheiden, welchen Platz wir nehmen sollen. Flo wählt aus und als ich dann ins Wasser des Zeller Sees eintauche, ist die gewünschte Abkühlung und Entspannung da. Das Strandbad Erlberg ist etwa fünf Minuten Fussweg vom Camping entfernt und kostenfrei. Der Himmel verdunkelt sich und der Wind wird stärker. Es wird wohl Zeit, zurück zum Camping zu gehen.

Der nächste Tag ist grau und kühler – wie vorausgesagt. Nachdem wir in den Läden weder die gewünschte Kamera von mir, noch weiters Klettermaterial gefunden haben, kehren wir zum Camping zurück und testen das Experimemt „Lasagne“. Eine längere Beschäftigung mit sehr leckerem Resultat. Eigentlich haben wir geplant, am Blog zu schreiben, aber wir sind fast den ganzen Tag mit Läden abklappern, handwerken und kochen beschäftigt – eigentlich vor allem Flo. Dafür sind jetzt unsere Alukisten abgedichtet, Lebensmittel eingekauft und wir haben ein neues Rezept in unserem Repertoire.

Übernachtungsorte: 24.-25.06. Zell am See, Camping Panorama

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